Fibromyalgie FMS

Statt von "der Fibromyalgie" spricht man heute vom Fibromyalgie-Syndrom (FMS). Denn die ausgeprägten Schmerzen an verschiedenen Stellen des Körpers können auf unter-schiedliche Weise entstehen.
Im körperlichen Bereich gehen wir heute von einer Störung des Stress- und Schmerz-verarbeitungssystems im Nervensystem angenommen. Zugleich ist meist das Hormonsystem im Ungleichgewicht. Im psychischen und psychosomatischen Bereich können Ängste genauso eine Rolle spielen wie psychische Traumatisierungen. Daher gibt es für mich auch keine "Standard-Behandlung". Auf dieser Fokus-Website möchte ich Ihnen mehr Informationen über diese Erkrankung geben.

 

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Auftreten FMS

In Deutschland sind etwa 1-4% der Bevölkerung am Fibromyalgie-Syndrom erkrankt. Dabei sind mehr Frauen als Männer betroffen (zwischen 70-90%).
Die Erkrankung beginnt meist gegen Ende 20, ist mit etwa Mitte 30 voll entwickelt und hat bei Frauen einen Häufigkeitshöhepunkt während und nach den Wechseljahren. Bei Kindern und Jugendlichen kommt sie ebenfalls vor, ist jedoch seltener.

Praxisschwerpunkte

  • Autoimmunerkrankungen, z.B. rheumatoide Arthritis, Lupus erythematodes, Sjögren-Syndrom, Hashimoto-Thyreoiditis, Morbus Basedow, Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
  • Hormonstörungen wie Schilddrüsen-störungen, Diabetes, PMS, Wechseljahresbeschwerden/Menopause, Männerprobleme, hormonell bedingtes Übergewicht
  • Psychosomatisch-funktionelle Beschwerden, etwa Angststörungen, Panikattacken, Stresskrankheit/ Burn-Out, Depression, Reizmagen, Bluthochdruck, Magengeschwür, Schlafstörungen, Tinnitus

Auf einen Blick: Fibromyalgie-Syndrom (FMS)

Statt von „der Fibromyalgie“ spricht man heute vom Fibromyalgie-Syndrom. Diese Bezeichnung wird in der Medizin und Psychologie immer dann gewählt, wenn es zwar Ähnlichkeit und Vergleichbarkeit bei den Symptomen der Betroffenen gibt, die Ursachen und der genaue Krankheitsprozess jedoch unklar sind. In dieser Hinsicht gibt es beim Fibromyalgie-Syndrom zwar viele Ansätze und Vermutungen, jedoch noch keinen einheitlichen Konsens. Obwohl die Erstbeschreibung der Krankheit bereits 1904 unter dem Namen „Fibrositis“ erfolgte, ist das Fibromyalgie-Syndrom auch heute noch relativ unbekannt. Die Folge ist ein zumeist langer und mühseliger Leidensweg der Erkrankten vom ersten Auftreten der Symptome bis zur Diagnose.
Das Fibromyalgie-Syndrom ist gekennzeichnet durch chronische Muskelschmerzen, d.h. Schmerzen, die länger als 3 Monate bestehen. Häufig kommt es gleichzeitig zu neurovegetativen und funktionellen Beschwerden wie Schwellungsgefühl an Händen und Füßen, Müdigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Reizdarm, wechselnde bis depressive Stimmungen.
Der teilweise früher gebräuchliche Begriff „Weichteilrheumatismus“ ist irreführend, denn im Gegensatz zu typischen rheumatischen Erkrankungen handelt es sich bei der Fibromyalgie nicht um eine Autoimmunerkrankung mit Entzündung. Allerdings tritt sie nicht selten zusammen mit einer Autoimmunerkrankung wie der Hashimoto-Thyreoiditis oder der rheumatoiden Arthritis auf.

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